Das Manifest 2010
der
Philosophie lebender Systeme

 Der Mensch: ein Roboter

Mail: Philosoph@rudi-zimmerman.de

Kurzgeschichten
zur Entspannung

A
In der Berliner U-Bahn

U-Bahn-Esser

Die nette Motzverkäferin

Damenwahl

Die spitzen Schuhe

B
Im menschlichen Körper

Die tierischen Energiespeicher

Die Post des Körpers

C
Biograhisches

Der Auftritt

Der Maikäfer

D
Zur Zivilisation

Die Bedeutung des Nuckels

 

Aufsätze zur Rolle des Mannes:

Sexualität

Der Penisreflex

Der Brustneid

 

Der Mensch ist ein Roboter

Lebende Systeme als natürliche Roboter

Die Diskussionen über humanoide (menschenähnliche) Roboter zeigen mir, dass der Ausgangspunkt meiner "Philosophie lebender Systeme" (abgekürzt PhilS), die sich vor allem mit dem "System Mensch" befasst, darin besteht, den natürlichen Menschen als einen Roboter zu betrachten. Der real existierende Mensch ist quasi der perfekte humanoide Roboter. Bereits Erich Fromm kennzeichnete 1977 das Verhalten des "normalen" Menschen als "robothaft" (https://www.youtube.com/watch?v=Dt09hfllNc8).

Das Aussehen eines solchen Roboters ist relativ gleichgültig, entscheidend ist sein Verhaltensprogramm. Deshalb beantworte ich zunächst die Frage, wie die Verhaltensprogramme des Roboters "Mensch" konstruiert sind. Wenn man diese kennt, ergibt sich die äußere Form folgerichtig.

Vorab noch kurz die Antwort auf die Frage, wer diesen Roboter konstruiert hat. Dieser Konstrukteur wird noch heute in fast allen Kulturen als "Gott" bezeichnet, obwohl uns Darwin schon vor etwa 150 die richtige Antwort gegeben hat: es war die Evolution, die diesen Roboter hervorgebracht hat. Sie hat ihn mit den einfachen beiden Mitteln der Überproduktion von sich etwas unterscheidenden Robotern und der Selektion geschaffen. Auf diese Weise sind aus ersten einfachen nichtlebenden Systemen, nämlich aus Atomen, Moleküle entstanden und später lebende Systeme. Aus ersten einzelligen sich selbst reproduzierenden Robotern, den Zellen, haben sich später Mehr- und Vielzeller gebildet, die sich bis zum Menschen weiterentwickelt haben.

Die Verhaltensprogramme des Roboters "Mensch"

Die Selbsterhaltung des Individuums

Das Programm "Atmung"

Das erste Verhaltensprogramm, das ich bespreche, ist das Programm "Überleben". In meiner Philosophie spreche ich in der Regel von der "Selbsterhaltung". Im Universum bilden sich nicht nur unter großem Druck und großer "Hitze" (also schneller "Teilchen"bewegung) Atome, sondern diese zerfallen auch im Lauf der Zeit wieder. Das passiert natürlich auch mit den Atomen, aus denen ein lebendes System zusammengesetzt ist. Hierdurch und durch die tägliche Beanspruchung der materiellen Funktionsteile eines lebenden Organismus, sterben auch stets Zellen ab. Der Gesamtorganismus muss also ständig abgestorbene Zellen durch Neubildung dieser Zellen ersetzen. Daher ist er in ständigem Wachstum begriffen, der beim sogenannten "erwachsenen" Menschen den Zelluntergang kompensiert.

Der Roboter Mensch benötigt also einerseits Zufuhr von Energie und Materie (materielle Bausteine, wie Aminosäuren u.a.) zu dieser Selbsterhaltung. Andererseits benötigen lebende Systeme vom Typ Tier, wie der Mensch, sich bewegen, um sich diese "Nahrung" zu beschaffen, weitere Energie, die sie in Bewegung ihres lebenden Körpers umsetzen. Die Medizin bezeichnet die Energie, die ohne äußere Bewegungen (=Bewegung, die von außen beobachtet werden kann) benötigt wird, den Grundumsatz.

Die benötigte Energie erzeugt der Roboter Mensch in erster Linie durch Verbrennung von Kohlehydraten (=Kohlenstoff-Wasserstoffverbindungen). Er muss sich also Kohlenstoff zuführen und als Brennmittel Sauerstoff.

Sauerstoff findet er in seiner nächsten Umgebung. Der Mensch lebt auf der Erde in einem Gasmeer, das zu etwa 20% aus Sauerstoff besteht. Die Zufuhr des benötigten Sauerstoffs nennt man Atmung. Bei dieser Atmung werden die gasförmigen Abfallstoffe der Energiegewinnung, nämlich das Kohlenstoffdioxid (CO2), durch dasselbe Organ ausgeschieden, das den Sauerstoff aufnimmt, nämlich die Lunge. Bei der Geburt des Menschen wird daher ein Programm automatisch aktiviert, das man "atmen" nennt.

Die Aktivierung dieses Verhaltensprogramms ist einigermaßen kompliziert, aber es lohnt sich, dies zu betrachten, weil alle anderen Verhaltensprogramme ebenso konstruiert sind. Der Organismus des Roboters Mensch verfügt im Inneren über Sensoren. Das sind sensible Nervenendigungen. Die hier erforderlichen Sensoren registrieren die Konzentration von Kohlendioxid und melden das Ergebnis ihrer Messung einer zentralen Reglerstelle, dem Zentralnervensystem. Dieses Organ hat alle lebenswichtigen Größen gespeichert, auch die Größe der Kohlenstoffdioxidkonzentration, die tolerabel ist. Steigt die Kohlenstoffdioxidkonzentration über einen genetisch definierten Wert, so setzt das Zentralnervensystem eine Aktion des Zwerchfells in Gang. Dieser Muskel (das "Zwerchfell") zieht die Lungen auseinander, so dass Luft eingesaugt wird. Anschließend entspannt es sich wieder, die Lunge zieht sich dabei auf ihre ursprüngliche Größe zusammen und das Kohlenstoffdioxid kann in die Umgebung entwichen. Nach dem Einsaugen der Außenluft in die Lunge kann Sauerstoff in den Lungenbläschen ins Blut übergehen und wird im Blut zu den Körperzellen transportiert. Dieser relativ einfache mechanische Vorgang der Atmung läuft in der Regel automatisch ab, also auch im Schlaf, so dass der Roboter Mensch diesbezüglich keine Entscheidung zu treffen hat. Auch die Funktion des Herzens, die das Blut und damit den Sauerstoff über die Blutgefäße zu den Zellen transportiert, ist ein automatischer Vorgang, den das Zentralnervensystem des Roboters nicht zu besonderer Aktivität veranlasst.

Interessant ist jedoch der Fall, dass sich in der Außenluft des Systems nicht genügend Sauerstoff befindet. In diesem Fall des Sauerstoffmangels besteht Gefahr für das Überleben des Organismus. Und in derartigen Fällen kommt es zu interessanten Reaktionen des lebenden Systems. Es werden nämlich Reflexe in Gang gesetzt.

Melden die Sensoren einen weiteren Anstieg der Kohlenstoffdioxidkonzentration über den kritischen lebensnotwendigen Grenzbereich hinaus, so reagiert nicht nur der unbewusst arbeitende Teil des autonomen Nervensystems, sondern die Information wird zum Großhirn weitergeleitet. Jede Information, die ins Großhirn kommt, wird jedoch im Zwischenhirn, nämlich in einem Teil, der "Thalamus" genannt wird, in 2 Richtungen umgeschaltet. Einerseits ins Großhirn, wo eine bewusste Wahrnehmung erzeugt wird, und andererseits über den Hypothalamus in die Hypophyse. Diese Hypophyse sammelt die Steuerhormone, die alle anderen hormonproduzierenden Drüsen steuert, also die Ausschüttung der dort produzierten Hormone kontrolliert.

In diesem Fall des Sauerstoffmangels werden auf diesem Weg Hormone in das Blut ausgeschüttet (Adrenalin u.a.), die eine enorme Antriebssteigerung hervorrufen und im Großhirn das Gefühl der Angst (hier Erstickungsangst), bis hin zur Panik (je nach Mangelzustand) erzeugen. Diese Antriebssteigerung führt nach der Geburt dazu, dass der Säugling, der ja nicht laufen oder seine Extremitäten koordiniert bewegen kann, schreit und sein Zwerchfell zusammenzieht (kontrahiert). Es setzt also die Atmung ein. Im Hirn löst der Hormonanstieg gleichzeitig ein Gefühl aus, nämlich das bereits erwähnte Gefühl der Angst und Panik. Da durch den Atemzug die Kohlenstoffdioxidkonzentration im Blut wieder sinkt, wird auch sofort der Adrenalinausstoß gedrosselt und der Säugling atmet nun in Ruhe weiter.

Leider kann es beim erwachsenen Roboter Mensch auch zu einem plötzlichen Adrenalinausstoß ohne entsprechenden Anlass (Sauerstoffmangel) kommen, so dass dann Angst und Panik auftritt. Oft passiert derartiges in vollen Öffentlichen Beförderungsmitteln (sogenannten U-Bahnen, Bussen usw.). Trotz des erhöhten Sauerstoffbedarfs der Gruppe in derartigen Menschenansammlungen reicht der Sauerstoff in der Regel für alle, so dass derartige Reaktionen nicht erforderlich sind. Tritt bei einem Individuum dennoch Angst auf, wird das von der Gesellschaft (dem menschlichen lebenden System höherer Ordnung) als krankhaft definiert.

Festzuhalten ist an dieser Stelle, dass in Situation, die lebensbedrohlich sein könnten, im Roboter Mensch etwas auftritt, dass er selbst allgemein als "Gefühl" bezeichnet. Und dass diese Gefühle Veränderungen der Hormonkonzentrationen entsprechen. Das sogenannte "Gehirn" dieses Roboters kann also die Ausschüttung von Stoffen steuern, die sich in Depots befinden. Diese Veränderungen der Konzentrationen von Hormonen im Blut erzeugen dann "Gefühle". Das bewusste Denken, das dem Roboter Mensch typisch ist, erlebt dadurch einen Antrieb für Aktivitäten und schreibt die dann durchgeführten Aktionen diesen Gefühlen zu. Er sagt: ich renne weg, weil ich Angst habe (falls sich ihm ein wildes Tier nähert, das ihn als Nahrung betrachten könnte), oder: ich mache diese Frau an, weil ich sie begehre. Tatsächlich wird das Wegrennen und das gleichzeitige Angstgefühl durch den Anblick eines Löwen erzeugt, der über den genannten Mechanismus zur Adrenalinausschüttung geführt hat und die Annäherung an ein weibliches Objekt (das sogenannte "Balzen"), wird durch eine Ausschüttung von Sexualhormonen hervorgerufen.

Das reflexhafte Verhalten des Roboters Mensch läuft in folgenden Schritten ab:

1. Registrierung einer inneren (Kohlenstoffdioxidkonzentrationsanstieg) oder äußeren Veränderung (optische Wahrnehmung eines Objekts).

2. Reaktive Ausschüttung bestimmter Hormone.

3. Reaktion im Handlungsbereich und Gefühlsbereich

Die Ursache des Handelns des Roboters ist also nicht ein Gefühl, sondern eine innerkörperliche Änderung der Hormonzusammensetzung, die in diesen Beispielen Folge der Wahrnehmung einer inneren oder äußeren Veränderung ist.

Das Programm "Nahrungsaufnahme"

Der Roboter Mensch benötigt zur Energiegewinnung nicht nur Sauerstoff, sondern auch Kohlenstoff. Und diesen Kohlenstoff muss er sich in der Außenwelt suchen und ihn aufnehmen.

Auch diesbezüglich tritt selbstverständlich sofort nach der Geburt des Menschen ein Reflexverhalten ein, das zur Nahrungsaufnahme führt: der Greifreflex und der Saugreflex.

Der formale Ablauf des Reflexes ist uns nun schon bekannt:

1. Die innere Veränderung besteht im Absinken der Glucosekonzentration im Blut

2. Hormonelle Veränderungen im Körper (Insulinausschüttung u.a.)

3. Reaktion im Gefühlsbereich (Hunger) und im Handlungsbereich (Greif- und Saugreflex)

Der Säugling schreit, zappelt mit den Armen, ergreift die Brust, wenn er sie fühlt. Die Brustwarze im Mund löst der Saugreflex aus.

Ähnlich ist es beim Durstgefühl, das ausgelöst wird, wenn der Körper zu wenig Flüssigkeit hat. Aber viel mehr Reflexe benötigt der Roboter nicht, um zu überleben.

Interessant ist nun, wie diese Reflexe von der Gesellschaft dazu ausgenutzt werden, den Roboter Mensch in eine Gemeinschaft zu integrieren, und welche zusätzlichen angeborenen Bedürfnisse dafür erforderlich sind.

 

Die Verwendung des Selbsterhaltungsprogramms für die Eingliederung des Roboters in eine Gesellschaft

Der Roboter wächst heran – dieses Programm "Wachstum" wird anschließend noch besprochen – und ist irgendwann "erwachsen". Es ist jedoch nicht allein auf der Welt, sondern er befindet sich in einer Gemeinschaft und diese Gemeinschaft hat ein Interesse daran, dass er nicht nur zu seiner Selbsterhaltung aktiv wird, also atmet, isst und trinkt, sondern das er ein nützliches Mitglied der Gesellschaft wird. Dieser Vorgang wird "Erziehung" genannt.

Was ist nun Erziehung und wie – und von wem - wird diese gesteuert?

Da die umgebende Luft des Menschen genügend Sauerstoff zum Überleben enthält, eignet sich der Atemreflex nicht zur Erziehung. Sehr geeignet sind aber die beiden Reflexe, die der Nahrungsaufnahme und der Flüssigkeitsaufnahme dienen und deren Mangel die Gefühle Hunger und Durst auslösen.

Der Roboter Affe hatte vergleichsweise einfach, seinen Greifreflex zur Nahrungsaufnahme einzusetzen: er spürt Hunger, greift sich eine am nächsten Ast hängende Banane, frisst diese und ist danach gesättigt.

Der Roboter Mensch hat es schwerer, und diese Schwierigkeiten sind gesellschaftlich gewollt (was das bedeutet, erläutere ich später). Sie haben sich in einem Prozess, der Zivilisation genannt wird, entwickelt.

Die Banane liegt nun auf dem Obstteller, wird gegriffen und verspeist. Insofern hat sich wenig geändert. Die Änderungen werden erst klar, wenn man sich Gedanken darüber macht, welche Mechanismen die Zivilisation eingeführt hat, damit die Banane auf dem Obstteller liegt. Oder anders gesagt: welche Hindernisse die Zivilisation eingeführt hat, dass der Roboter Mensch im Falle auftretenden Hungers eine Banane auf seinem Obstteller vorfinden kann. Es sind nämlich bestimmte und gezielte Änderungen gesellschaftlich installiert worden, um den Greifreflex wie gewünscht zu modellieren. Diese sind die Einführung der Arbeitsteilung und des Geldes.

Die Banane lag vorher nämlich in einem Supermarkt. Und um sie vom Supermarkt auf den Obstteller zu holen, benötigte der Roboter Geld. Anderenfalls (Mitnahme ohne Bezahlung) müsste der Roboter eine empfindliche Geldstrafe zahlen, die den Wert der Banane bei weitem übersteigt, oder muss damit rechnen, seiner "Freiheit" beraubt zu werden (Haftstrafe).

Die Bestrafung gesellschaftlich nicht gewünschten Verhaltens ist also ein Mittel, mit dem die Gesellschaft das Verhalten des Roboters Mensch steuern kann.

Voraussetzung dafür ist übrigens ein Erinnerungsprogramm: der Roboter ist so programmiert, das er Erlebnisse erinnert, also im Gehirn abspeichert. Damit wird sein zukünftiges Verhalten gesteuert.

Sein Verhalten muss also nicht ins Detail vorprogrammiert sein. Er ist "lernfähig" und vermeidet in Zukunft Verhaltensweisen, die bestraft wurden. Andersherum erinnert er auch Belohnungen: die Verhaltensweisen, die belohnt wurden, wiederholt er in Erwartung erneuter Belohnung (darüber wird noch zu sprechen sein).

Das Geld

Im Geld ist menschliche Energie gespeichert und die Begrenzung der Geldmenge ist ein Mittel der Erziehung des Roboters. Zur Befriedigung seines Hungers und Durstes benötigt der Roboter inzwischen praktisch keine Muskelenergie mehr, um Konkurrenten daran zu hindern, die Banane zu essen, sonder er benötigt Geld. Der Vorgang nennt sich kaufen. Dadurch, dass Geld (gespeicherte menschliche Energie) vom Käufer zum Verkäufer fließt, geht das Eigentum der Banane vom Vorbesitzer auf den Geldgeber über.

Nun sind wir beim entscheidenden Punkt angelangt, nämlich der Arbeit. Um an Geld heranzukommen, muss der Roboter arbeiten, also seine Energie dafür zur Verfügung stellen, dass er etwas für die Gemeinschaft tut. Und um möglichst viel Geld in kurzer Zeit zu verdienen, muss er vorher lernen.

Die gesellschaftliche Nutzung des Greifreflexes kann also folgendermaßen beschrieben werden:

1. Hungererwartung (Vermeidung stärkeren unangenehmen Hungergefühls in Zukunft). 2. Ausbildung machen 3. arbeiten 4. Geld bekommen 5. Banane kaufen 6. bei einsetzendem Hunger die Banane essen

Statt des einfachen Greifreflexes hat die Gesellschaft also die Bedingungen eingebaut: zur Schule gehen, eine Ausbildung machen, Geld verdienen (Punkt 2 bis 5). Dann kann sich der Roboter bei Bedarf eine Banane kaufen und essen.

Aus einem einfachen biologischen Reflex ist also ein Vorgang geworden, der einen sehr langen zeitlichen Vorlauf der Schulbildung und Ausbildung hat, der aber am Ende sehr zügig abläuft. Die zwischen den biologischen Reflex geschalteten Lern- und Arbeitsvorgänge machen jedoch aus einem Affenroboter in einer Affenhorde einen menschlichen Roboter in einer menschlichen Gesellschaft.

Zu ergänzen sind noch die Punkte:

1. Wo und wie werden die Verhaltensprogramme (Reflexe) im einzelnen Roboter (Individuum) gespeichert? (Antwort: genetisch in den Zellkernen)

2. Wie werden die Programme auf Dauer erhalten? (Durch Selbstreproduktion der Roboter, Vermehrung)

3. Welche Bedeutung hat die Zweigeschlechtlichkeit der Roboter? (ständige Verbesserung, Evolution, Entwicklung der Programme)

4. Hat das Individuum noch andere Bedürfnisse als die Selbsterhaltung? (ja, das Wachstum, die Selbstentfaltung)

5. Wie könnte ein Übergang von dieser Gesellschaft menschlicher Roboter zum eigentlichen Menschen aussehen – was kennzeichnet diesen zukünftigen Menschen? (er verhält sich nicht mehr roboterhaft, sondern autonom und menschlich).

Während der heutige Robotermensch dazu erzogen worden ist, seine Mitmenschen zu erniedrigen und gegebenenfalls zu quälen, zu töten, Kriege zu führen und die Erde zu vergiften, ist der zukünftige Mensch friedlich, kooperativ und geht rücksichts- und liebevoll mit seinen Mitmenschen und der Natur um.

Die weiteren Fragen werden an anderer Stelle ausführlicher beantwortet. Wer neugierig ist, darf natürlich per Mail nachfragen: Philosoph(at)rudi-zimmerman.de

Rudi Zimmerman

Webphilosoph, Berlin, den 13.12.2013

Nachdruck und Verbreitung, auch in Auszügen, mit welchen Medien auch immer, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags Philosophie des dritten Jahrtausends Gabbert, Spinozastr. 15, 12163 Berlin

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Zur Entspannung eine Kurzgeschichte von Rudi Zimmerman

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Das Sein. Ein lebendes System kann nicht nichts tun.

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Der chinesische Begriff der harmonischen Gesellschaft. Eine Stellungnahme von Rudi Zimmerman

Rudi Zimmerman
kr
eativer Philosoph
gelernter Arzt
Autor

"Der Mensch ist ein System …. Bei der Analyse des Systems "Mensch" haben wir es mit einem System von Kräften zu tun, …."  Erich Fromm 1970 in: Gesamtausgabe. Band IX. dtv. 1. Auflage April 1989. München. ISBN 3-423-59003-3, Seite 32
Die Philosophie lebender Systeme meint, dass auch die Kraftentfaltung körperexternen Energieträger, die das Individuum steuert, dem System Mensch hinzuzurechnen sind.

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auch die Schöpfung neuer zusätzlicher körperexterner Organe des Menschen ist eine Metamorphose

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